Caching

Tja das cachen ist halt das finden von versteckten Behältern um sich darin zu loggen. Das ist die Kurzform. In Wiirklichkeit ist das ganze natürlich etwas komplizierter. Zuerst benötigt man mal die Koordinaten eines solchen "Schatzes", dafür ist eine Anmeldung auf einer der Geocachingseiten iM internet erforderlich. Hier gibt es div. Seiten, aber wie ich finde nur eine, die wirklich hilft. dieses ist die Seite www.geocaching.com von der Firma Groundspeak. Ein "normaler" Account ist hier kostenlos und für den Einstieg ausreichend. Wir selber sind Premiummeber für ca.: 30 Euro pro Jahr. Das bietet den Vorteil mehr caches zusehen, denn einige Schätze sind nur für Premium Mitglieder und man hat diverse zusätzliche nützliche Funktionen. Wenn man nun die Koordinaten hat muss man sich dahin navigieren.  Das kann unter umständen ein PKW Navi - sofern es Koordianten direkt versteht, aber auch viel Handys haben inzwischen einen GPS Empfänger mit dem man sich zu eingegeben Koordianten führen lassen kann. für einfache Cache kann man damit anfangen.
Es gibt verschiedene Cachearten. Die alle zu erklären wird mir etwas viel bzw. ist im Netz schon diverse male ganz genau beschreiben. Hier verweise ich auf die Wiki Seite zum Thema cachen LINK. Aber was machen wir bzw. wo liegen unsere Interessen.

Den Traditionellen Cache mit einer Koordinate, wo man am dem Endpunkt auch Schatz findet und sich eintragen kann. Das von uns am häufigsten besuchte Ziel. Oft auch ein besonderer Punkt für Touristen, den man mit dem Cachen einfach und gut findet.

Dann gibt es Multis, da bekommt man eine Koordinate für ein Startpunkt, von dem Startpunkt aus, geht es dann weiter zu diversen Station bis man am ende den Final - also den Schatz zum eintragen findet. Diese Art nutzen wir z.Bsp. als Stadtführungscaches, da Sie einen oft als Führung durch ein Gebiet locken. Oft ist das auch mit einfachen Rechenaufgaben verbunden, die aber lösbar sind.

Zum Schluss ist für uns noch der Rätselcache von Interesse. Da muss ein Rätsel gelößt werden oder man muss div Einzelcache lösen und erhält dort die Zahlen für das Final des Rätselcaches.

Die anderen Arten konnten wir bisher noch nicht ergründen und haben unser Interesse noch nicht geweckt, wobei wir im laufe der Zeit unser Spektrum erweitern werden, denn letztlich waren wir auf einem "Event-Cache" das ist in erster Linie mal ein Stammtisch mit Leuten des gleichen Hobbys.

Caches werden neben den Arten auch mit Attributen belegt. Diese legt der Owner (Besitzer/Leger) des Schatzes selber fest.

Schwierigkeit: Hier ist ein Scale von 1 bis 5 mit Einteilungen von 0,5 möglich. 1 ist einfach 5 ist schwer. Das bezieht aich auf das Versteck oder auch auf die Kniffeligkeit des Rätsel, was es unter Uumständen zu finden gilt.

Größe: Hier gibt es 5 Stufen von Winzig (nano - z.bsp Schraubenkopf) bis riesig (große Munitionskiste) bzw. auch unbekannt bei Eventcaches. ab der Größe Regular lassen sich in der Regel auch Tauschobjekte handeln bzw. traden wie der Cacher sagt

Gelände (bzw. auch Terrain genannt): Auch mit der Scale wie bei Schwierigkeit. bei 1 kann man den auch im Anzug auf dem Weg zum Geschäftstermin finden, bei zwei musste ich die Erfahrung machen, das die Bussinessschuhe nachher voll Schlamm waren aber dei Hose überlebt hat, naja und genauso geht es weiter. Hier gibt es dann auch die Variante 5, die in Cacherkreisen auch als T5ér bezeichnet wird. Das sind dann definitiv keine Caches mehr für uns, denn die sind zum Teil in Höhlen nur mit Helm ect. zu erreichen oder erfordern sogar Tauchausrüstung, da Sie unter Wasser liegen.

Und da sind wir dann auch schon bei den Einzelattributen. Jeder Cache kann bis zu 12 haben.Diese sind in fünf Gruppen aufgeteilt:

- Berechtigung (Anfahrt mit Quad oder für Pferd erlaubt) erlaubt oder nicht erlaubt
- Bedingungen (z.bsp. Kinderfreundlich, Tag und Nacht erreichbar, erfordert Schwimmen) Ja oder halt Nein
- Ausrüstung (z.Bsp. Taschenlampe, Kletterausrüstung, Tauchausrüstung) Erforderlich oder nicht erforderlich
- Mögliche Gefahren (z.Bsp. Zecken oder Dornen möglich bzw. Jagdgebiet) vorhanden oder nicht vorhanden
- Einrichtungen (Toilette vor Ort, Parken möglich usw.) Ja oder Nein


Die Chachebeschreibung besteht im Grunde neben den Attrributen und den Koordinaten noch aus dem Namen, der einem schonmal was über den Cacheort oder Typ verrät. Der eindeutigen Bezeichnung, bei geocaching.com fangen diese immer mit GC..... an. gefolgt wird alles von der Beschreibung, die sehr ausführlich oder kurz und knapp sein kann. Ebenfalls kann Sie Rätsel enthalten. Dann folgen diverse Kann-Einträge. Als erstes ein Waypoint, meist der Parkplatz an dem starten sollte um den Cache zu finden. Einem HINT - das kann ein Hinweis sein wie "magnetisch" oder aber auch die genaue Beschreibung wo man suchen muss. Dann folgen Links zu Bildern, dieses Können erfolgreiche Cacher bei oder nach dem Fund sein, oder auch Bilder mit dem Vermerk "Spoiler" das sagt dann aus, das man dort sehen kann, wo der Schatz liegt. Gefolgt wird das ganze von LOG-Einträgen, denn neben dem Papierlogbuch in dem Schatz trägt man sich auch im Internet bei dem Cache als Finder ein. Aber auch hier gibt es weitere ander Log-Möglichkeiten wie gefunden, nämlich "nicht gefunden" "Wartung erforderlich" ect.. In den Log´s können sich weitere Hinweise auf den Cache bzw. dessen Lage verstecken. Mit dem Hinweis "nicht gefunden" sollte man evtl. Anfangs Vorsichtig sein, denn das löst bei dem Owner immer aus, das er eine Kontrolle des Caches startet, und uns selber ist es schon in Frankreich/Paris am Triumphbogen passiert, das uns  andere Cacher sagten, Ihr könnt suchen wir haben Ihn soeben nach dem loggen wieder an den Ort getan. Aber wir haben Ihn einfach nicht finden können, obwohl die anderen Ihn gerade wieder versteckt hatten. Anfangs ist man dafür noch recht blind.
Was braucht man alles?

Zu aller erst natürlich das GPS-Gerät oder das GPS fähige Handy in das man Koordinaten eingeben kann und ein Stift um sich im Logbuch zu verewigen, denn viele Caches beherbergen keine Stifte!

Dann entwickelt man so diverse Strategien was nützlich ist. Wir haben für uns immer eine Dose mit div. Tauschgegenständen dabei, ein Paar Einweghandschuhe denn man will ja nicht überall hinein packen, um das ertasten zu verhindern ist ein Taschenspiegel sowie eine Taschenlampe schon mal sehr hilfreich. In Kombination mit einem kleinen Haken bzw. biegsamen Draht verhindert man auch schon mal ein angeln mit den Fingern.

Für diverse Multis muss man Buchstaben in Zahlen umrechnen, wobei "a" immer für "1", "b" für "2" usw steht. Ein kleines Kärtchen hilft einem hierbei dann schon mal weiter:



Alles andere findet man selber heraus. Jeder hat da so seine Eigenarten und Vorlieben. Ich kann nur jedem empfehlen erstmal hier vor Ort anzufangen und die ersten Caches in Heimatnähe zu erledigen. Dann bekommt man ein Gespür dafür, wo und wonach man sucht. Man weis, der Cache muss in der Öffnung sein, oder so unnatürlich liegen keine Steine oder Äste, da ist bestimmt was drunter. Wir hatten irgendwie unsere ersten wirklichen Cacheversuche ohne fremde Hilfe in Avignon / Frankreich begonnen. Wir beherschten die Sprache nicht und wussten nicht wonach wir suchten. Wir sahen zwar die touristischen Orte, fanden aber keinen einzigen Cache dort. Das war anfangs deprimierend. Inzwischen liegt unsere Erfolgsquote erheblich höher
Was ist das denn? Ein Begriff in der Cacherszene für nicht Cacher. Also die Menschen nicht wissen warum man gerade das Geländer von unten abtastet. Die Cachen nicht kennen. Daher kommt auch der Begriff gemuggelt. Das wäre der Fall, wenn jemand die Plastikdose entfernt und in den Müll wirft weil er nicht weiss, das es sich hierbei um ein Spiel handelt und nicht um herum liegenden Unrat. Dann gibt es noch die Obermuggles, das sind so Leute wie Polizei, Security ect. die man mit auffälligem Suchen auf den Plan ruft und Erklärungsnot hat, was man da tut. Das Erlebnis hatten wir selber beinahe einmal im Garten des Schlosses von Versailles.

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