Sommer / Schottland

Ausschlafen war heute angesagt. Die Luftfeuchtigkeit draußen zwingt uns zum Einsatz der Klima zum entfeuchten.

Man glaubt garnicht das 9 Grad bei so einer Luftfeuchtigkeit so warm ist, das man im T-Shirt draußen rum laufen kann. Aber heute soll das Wetter gut werden. Auch unser Frosch lacht. Wir freuen uns bereits über die Morgensonne.


Und Carolin erfreut sch des Spielplatzes auf dem Platz.


Aber wir wollen noch ein paar Meter fahren über hügelige Straßen


und enge Brücken.


An diversen Touristikatraktionen fällt auf,  dass der Linksverkehr nicht jedermanns Sache zu sein scheint.


Weiter geht es über kurvige und enge Straßen mit vielen Brücken.


Angekommen in Culloden Moor ist das Wetter so gut, dass wir draußen unser Mittagessen einnehmen. Carolin möchte entspannen und heute nichts mehr machen außer TV, lesen und malen.

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So entscheiden Petra und ich noch zwei Chaches in der Nähe zu suchen um uns die Zeit zu vertreiben.


So toll können Caches versteckt sein.

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Abends geht es dann an die Planung für den nächsten Tag.


Nochmals später Abends kommt ein Eiswagen über den Platz und dieses ist das typisch schottische Ergebniss, welches Carolin genießt.

Der Tag sollte ruhig werden. Wir fahren einfach von hier mal am Loch Ness entlang.


Das Wetter ist einfach prächtig. So geniesen wir die Natur und schwitzen bei 24 bis 26 Grad sogar.


Tja was liegt an. Na der Besuch des Nessi Centers natürlich.



Überall hier findet man Männer in Kilts, die Dudelsack spielen. Eine schöne Sitte an Touristenorten, zumal keiner davon ein Hut davor stehen hat, sondern dass das von den Betreibern der Sehenswürdigkeiten so inziniert wird und im sowieso hohen Eintritts-Preis inbegriffen ist.



In der Nähe gibt es noch Urquart Castle zu sehen, da wir den Eintritt mit einem Schottland-Visit Ticket eh schon bezahlt hatten nehmen wir das natürlich noch mit.



Wir kehren früh zum Mobil zurück. Da um 17:30 Uhr die sonne noch kräftig scheint und es mit 22 Grad für Schottland außergeöhnlich warm ist, entscheiden wir uns zu Grillen. Morgen wird das Wetter genauso und das ist auch gut so, denn heute gehen wir früh zu bett, da wir morgen um 9:00 Uhr mit dem Bus nach Inverness wollen, wo es die "Inverness Highlandgames" gibt.

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Familie Walter goes to Inverness oder wie benutzt man den ÖPNV in Schottland.

Laut Auskunft der netten Dame im Büro des Campsite sollte der Bus pünktlich morgens, auch samstags, 9:05 Uhr von der wirklich sehr nahen Bushaltestelle Richtung Inverness starten. Wir möchten uns heute nämlich die Highland-Games und die Stadt anschauen.
Frohen Mutes starten wir gegen 8:45Uhr und machen uns auf Richtung Bushaltestelle. Aber der Busfahrplan meint etwas anderes als die Dame des Campsite-Büros. Nämlich der nächste Bus sollte erst gegen 10:05 Uhr fahren.
Wir traben zurück und Mario diskutiert ein wenig an der Rezeption, aber es hilft nichts, lt. Fahrplan kommt der Bus definitiv erst um 10:05 Uhr.
Wir haben jetzt zwei Möglichkeiten: wir warten an der Bushaltestelle und stehen uns die Beine in den Bauch
oder: wir "wandern die Buslinie" entlang zum Battlefield-Monument und vertreiben uns so die Zeit, bis der nächste Bus kommt.
Wir wählen die zweite Möglichkeit und machen uns auf die Socken.
Pünktlich um 10:07 Uhr kommt der Bus und nimmt uns mit nach Inverness.

Wir landen wohlbehalten in der Innenstadt von Inverness und machen uns auf Richtung "Festgelände".



In der Stadt ist ein Stand mit echten Eulen und wow was es hier noch gibt...



Ein Lush-Laden...  Da muss Carolin natürlich hinein.

Für 15 Pfund gewährt man uns den Einlass und die "Spiele" können beginnen.
Naja, also etwas größer hatten wir das Ganze schon vermutet, aber für mich macht es Eindruck wie der Festnachmittag auf dem "Giller" bei den Gillerberg-Wettkämpfen.
Wir schlendern über das Festgelände und schauen mal hier und mal da.
Gegen 13:00 Uhr machen wir uns nochmal in die Stadt, damit wir die "Parade der Pipers und Reservisten" sehen können.
Wir lassen das Ganze an uns vorüberziehen und gehen dahinter wieder zum Festgelände zurück.
Wir hatten gut daran getan, uns den Eintritt schon vorher zu "erkaufen", denn so konnten wir zügig wieder auf das Gelände und mussten uns nicht in die lange Warteschlange einreihen.

Wir sichern uns einen relativ guten Platz und schauen uns den weiteren Verlauf der Spiele an.
Mario hat ein besonderes Augenmerk auf die Wettkämpfe der "Heavys" geworfen. Also den "schweren" Jungs, die mit irgendwelchen Eisenkugeln und Baustämmen um sich werfen.
Caro und ich haben zwei Stühle ergattern können und nehmen gemütlich in der ersten Reihe, direkt hinter den Absperrgittern Platz.

Das ganze Spektakel geht bis ca 18:00 Uhr und wird von diversen "Highland-Dancern" mit Ihren "Piper", Aufführungen einer österreichichen Tanzgruppe und den Ehrungen einiger Reservisten der Armee untermalt, bzw. unterbrochen.
Gegen 17:00 Uhr fliegen dann endlich die Baumstäme und wir machen uns aber schon gegen 17:15 Uhr wieder auf die Socken, weil wir noch ein wenig die Stadt erkunden wollen.

Hier gibt es nun eine kleine Auswahl von 77 der ca: 2000 gemachten Bilder der Highland-Games (zum vergrößern anklicken und blättern):




Aber da hatten wir wohl wieder die Rechnung ohne die schottisch-englischen Ladenöffnungszeiten gemacht. Denn spätestens gegen 17:00 Uhr machen alle Läden dicht und das wars dann.
Also schlendern wir noch so ein wenig durch die Stadt und machen uns mit dem Bus um 18:38 Uhr wieder auf zum Campsite. Diesmal klappt alles wunderbar und der Busfahrer lässt uns und noch ein weiteres Ehepaar direkt am Campingplatz wieder aussteigen.

Alles im allen war es schon interessant mal solche "Spiele" anschauen zu können, aber mehr auch nicht.
Den Abend lassen wir mit Grillen, Bericht schreiben, weiteren Tourplanungen und Fernsehen langsam und gemütlich ausklingen.


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