Frankreich im Herbst

Heute ist der Weg zum Bäcker sehr weit. Mich plagen zwei Flüsse in der Stadt über die ich keine ordentliche Brücke finde und viele EInbahnstraßen. Das ganze an einem Sonntag. Also hat auch nicht jeder Bäcker offen und bei Google sind nicht immer alle Öffnungszeiten eingetragen.

Bei herrlichem Sonnenschein fahren wir heute nur ein kleines Stück bis an das Mittelmeer.

Der Stellplatz ist sehr leer 

hier in Saint Pierre la Mer.

 Auch am Strand ist nichts los. Im Ort haben fast alle Geschäfte zu, naja egal.

 

Die App sagt zwar nicht gut zu fliegen, aber ich denke den Wind muss die DJI abkönnen.

 OK, nach 6 Minuten lande ich lieber wieder, denn dort oben hängt die DJI fast im 45 Grad Winkel um den Wind auszugleichen. Das ist mir dann doch etwas heikel.

Am abend genießen wir dann die Salami bei dem restlichen Baguette von heute morgen und planen die nächste Woche, denn wir müssen ja schon wieder Richtung heimat planen und die Heimat ist von hier 940 km Luftlinie und 1212 km Straße entfernt. Dassind definitiv mehr als 100 km am Tag, die wir schaffen müssen.

Heute ist der Bäcker in nur mit dem Bike zu erreichen, die Sonne scheint aber es ist windig

ohne die Stützen wären wir heute Nacht vermutlich umgekippt.

Also hier sind es aktuell in Böen bis zu 78 km/h möglich lt. Drohnen App. Das erzählt uns auch das Navi und warnt davor auf der heutigen Strecke

die Windhosen an der Autoahn Richtung Norden stehen wagerecht

Die Infobrücken auch mahnen zur langsamen vorsichtigen Fahrt und es ist echt kräftig.

Der Weg von der Cote d' Azur Richtung Norden soll uns nach Montelimar führen

In dem Ort soll es aber sogar in Böen bis zu 110 km/h pro Stunde werden. Mit einem 3,5 Meter hohen und recht leichten Auto schon eine wirkliche Herausforderung.

Auf dem Stellplatz angekommen ist es trocken und er wind lässt auch nach, neben uns ein Woelke Allrad Mobil. Sieht toll aus.

Montelimar ist bekannt für Nougat, eigentlich wollten wir uns das Museum anschauen, aber der Wind heute hat viel Zeit gekostet und vom Stellplatz ist es bei dem Wind mit dem Rad auch zu weit entfernt. Also werden wir uns das morgen vormittag anschauen.

Heute wird ein wirkllicher süßer tag.

Der Stellplatz am frühen morgen, fotografiert auf dem Weg zum Bäcker. Das große Allrad Auto neben uns gefällt uns gut. Und es ist nur 40 cm länger und 10 cm höher, aber es hat 13 tonnen und liegt damit weit außerhalb unserer Führerscheinmöglichkeiten, mal abgesehen vom Preis

Die Stadt es sehr eng und es haben sich wohl auch schon Mobilisten verfahren, wenn man die Schilderflut richtig deutet.

Am Nougatmuseum finden wir dank früher Ankunft einen nahen Parkplatz.

 

Innen ist es eher die Nougatfabrik, bei der man durch die Fenster den Mitarbeitern zuschauen kann. Museum sind die alten Dinge in den Räumen und die Erklärungen.

die aber wirklich nett gemacht sind. Es wird ein Bienenstock erklärt mit allen Stufen. Hier als Bildbeispiel die Königin.

Dann wieder die Mitarbeiter, die die weiße Nougatmasse be- und verarbeiten, bis hin zu den

fertigen Stücken, aber ich muss gestehen, ich mag den weißen Nougat nicht so. Die Probierstücke schmecken zwar, aber

die anderen Artikel finde ich interresanter

sogar die Verpackungsmaschinen kann man bei der Arbeit bestauen und gerade die Maschinen sind ja immer ebsonders nterresant.

auch wenn das Museum und die Dinge kostenlos waren kaufen wir im Shop nichts ein, weil wir eben weißen Nougat nicht so mögen.

Wir verlassen nun Montelimar 

Und seine ganzen Nougatgeschäfte. Heute sollen es nur ca.. 100 km werden bis Lyon, da nehmen wir die Landstraße.

 Und fahren vorbei an AKW´s und hoffen auf andere interresante Dinge, die man noch anschauen kann.

Und siehe da, da haben wir doch etwas gefunden, die Stadt der Schokolade. Das klingt vielversprechend

Und auch hier ereilt uns wieder die Freundlichkeit der Franzosen. Im Museum ist alles in französisch und englisch. Aber man ist sehr bemüht und gibt es uns ein Ipad mit dem wir die ganzen Stationen auf deutsch nachlesen können - das ganze ohne Extrapreis. Zum probieren steht auch hier reichlich an Material rum. Schon an der Eingangstheke war eine große Schüssel mit Schokolade. Schade das wir die Tupperdosen im Wohnmobil gelassen haben.

so müssen wir den Eintrittspreis von 10,50 Euro direkt vor Ort verzehren an den zahlreichen Musterständen.

Natürlich darf die Tour de France aus Schokolade auch nicht fehlen. Außerdem waren wir heute mutig und haben das Angebot an der Kasse ein Menü im Restaurant zum Vorzugspreis zu essen angenommen. Das Restaurant wird, wie uns scheint von einem exqisiten Koch geführt. Der Koch sprach französisch, englisch und auch ein wenig deutsch. Alle Gerichte waren mit Schokolade verfeinert. Sogar das Dressing für den Salat enthielt Schokolade. Da das ganze sehr edel war, haben wir auf Fotos verzichtet, aber geschmeckt hat es trotzdem. Auf dem Weg vom Restaurant Richtung Shop, naschen wir nochmal an allen Probierecken. Und auch der Koch hatte uns diverses zum probiern extra gegeben. Wirklich sehr lecker, nur langsam habe ich genug Schokolade, erst recht

wie ich den Kilopreis von 57,40 Euro im Shop sehe, aber das war nicht die Spitze...

103,67 € war dann doch etwas heftig für 1 kg dieser Schokolade.

Dann probieren wir doch lieber alle Schokoladen einmal kostenlos durch und fahren weiter. Diesmal auf eine Campingplatz südlich von Lyon, da uns diese Stadt zum freien stehen etwas zu gefährlich erscheint. Morgen geht es dann mit dem Bus in die Stadt hinein.

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